Naturheilkunde
Naturheilkunde ganz allgemein bezeichnet man verschiedene Methoden die den Körper dazu anregen sollen seine Fähigkeit zur Selbstheilung zu aktivieren. Dabei stehen eine Vielzahl von Mitteln und Reizen wie sie in der Natur vorkommen zur Verfügung.
Nach einer Definition von Alfred Brauchle von 1952 gehören dazu, die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. In einem weiter gefassten Verständnis werden auch natürliche Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen mit einbezogen.
Die Naturheilkunde arbeitet also mit allem, was das Ökosystem unserer Welt an natürlichen Stoffen zu bieten hat. Das können alte überlieferte Pflanzenheilstoffe aus der ganzen Welt sein, genauso wie neu erforschte Mittel wie z.B. antibiotisch wirkende Pflanzenstoffe die aber im Gegensatz zu synthetischem Antibiotika keine Resistenzen bilden. Oder Therapien, die Licht oder Kälte und Wärmereize zur Behandlung nutzen. Die Ernährung, ein sinnvolles Maß an Bewegung und Ruhephasen, sind auch ein bedeutender Teil der Naturheilkunde. Auch Heilmethoden aus anderen Kulturen wie TCM oder Ayurveda aus Asien, sind heute ein Bestandteil der westlichen Naturheilkunde. Aber in der Naturheilkunde wird auch der Geist mit einbezogen, die Einstellung zum Leben und die Aufarbeitung von Konflikten und Traumen. Denn nur eine gesunde Verbindung zwischen Körper und Geist kann, die Selbstheilungsmöglichkeiten des Körpers optimal unterstützen und dem entsprechend Symptome beeinflussen.